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Ärzte ohne Grenzen kritisiert europäische Regierungen: Rekord-Einsatzzeit in Krisengebieten

23.05.2018

jussoeretejo_oficial/pixabay.com

Die Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen präsentierte heute, Mittwoch, ihre Bilanz für das Jahr 2017. Dabei thematisierte die Hilfsorganisation vor allem den mangelnden Schutz für Flüchtende in Libyen und die dort herrschenden katastrophalen Umstände in  Flüchtlingslagern. Mario Thaler, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen, kritisiert in diesem Zusammenhang nicht zuletzt die europäische Unterstützung für Libyen mit dem Ziel, Flucht und Migration nach Europa einzudämmen:

„So viel zur Logik mancher Politiker, die sagen die Schließung der Mittelmeer-Route bedeutet gleichzeitig das Ende des Sterbens im Mittelmeer. Das Sterben findet weiterhin statt, es findet nur woanders statt nämlich in Libyen, mit der Unterstützung, das muss man leider so sagen, seitens der EU und einiger europäischen Staaten. Wie groß das Ausmaß ist können wir gar nicht einschätzen.  Es ist uns wichtig zu betonen, dass diese Menschen willkürlich eingesperrt werden. Sie haben sich Nichts zu Schulden kommen lassen. Auch deshalb kritisieren wir europäische Regierungen und die EU so scharf und sagen in aller Deutlichkeit: Wer Libyen dabei unterstützt Flüchtende abzufangen und in ein Bürgerkriegsland und in diese Folterungslager zurückzubringen, verstößt nicht nur gegen das Non-Refoulement-Prinzip der Genfer Flüchtlingskonvention, sondern unterstützt ein System der Misshandlung und der Vergewaltigung. Libyen ist uns als Organisation ein besonders großes Anliegen, weil wir ja nicht nur medizinische und humanitäre Hilfe leisten, sondern eine weitere Säule, dessen was uns ausmacht, nämlich das sogenannte Witnessing, Speaking-out oder Anwaltschaft, immer dann ganz besonders stark ist, wenn die Ungerechtigkeit sehr groß ist und die betroffenen keine Stimme haben...

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