Demnächst auf O-TON.AT:

56% Frauen berichten von Übergriffen am Arbeitsplatz: AKOÖ fordert Verantwortung von Betrieben ein

27.11.2018

Surdu Mihail / pixabay.com

Fälle sexueller Belästigung am Arbeitsplatz nehmen zu, mehr als jede zweite Frau berichtet über mindestens eine Form davon – das zeigt der aktuelle Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich (AKOÖ), der Frauen und den Schwierigkeiten gewidmet ist, die sie in Verbindung mit dem Arbeitsleben erfahren. Demnach erlebten im Jahr 2018 56 Prozent der befragten Frauen eine Form von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Diese Zahl dürfte aber nur die Spitze des Eisberges sein, so Eva Zeglovits, Studienverantwortliche der IFES. Denn nicht alle betroffenen Frauen würden Vorfälle tatsächlich melden. Die #metoo-Debatte hätte aber die Sensibilität vieler Frauen für sexuelle Belästigung erhöht und sie dazu ermutigt, gegen Fälle tatsächlich vorzugehen. Anlaufstellen im Falle von Übergriffen am Arbeitsplatz sind laut Arbeitsklima-Index für die meisten Befragten die Arbeiterkammer, gefolgt von der Gewerkschaft und dem Frauenministerium. Letzteres hat in den vergangenen zwei Jahren aber um zehn Prozentpunkte an Vertrauen verloren. Zeglovits erklärt den Abfall mit den Aussagen des Frauenministeriums rund um die Rechtfertigung von Budgetkürzungen bei Frauenvereinen. Als letztmögliche Anlaufstelle zur Unterstützung für Betroffene wird von 19 Prozent der Befragten die Unternehmensführung genannt. Grund dafür ist laut Zeglovits, dass diese Möglichkeit vor allem in mittelgroßen Betrieben genutzt wird, da bei kleinen Unternehmen das Thema als eher unangenehm empfunden und daher vermieden wird. In großen Betrieben hingegen wird die Unternehmensführung von den Betroffenen als persönlich als zu weit entfernt empfunden. Die Formen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sind vielfältig, so Zeglovits:

„Nur 44 Prozent, also weniger als jede zweite Frau, hat noch nie Belästigung am Arbeitsplatz erlebt – und wir reden hier nur von Belästigung am Arbeitsplatz, alle anderen Bereiche des Lebens sind ausgespart...

Hintergrundinformationen und multimedialer Content zu diesem Thema!

Wir bitten um Verständnis, dass alle weiteren Angebote zu diesem Thema, nur für registrierte JournalistInnen zur Verfügung stehen und bitten Sie sich einzuloggen oder zu registrieren. Dieses Angebot ist für JournalistInnen kostenlos!

Jetzt kostenlos registrieren!

Vielen Dank für Ihr Interesse an O-TON.AT!

Sind Sie

JournalistIn? oder AussenderIn? ×

Freitag, 14.12.2018

pfeile

Vielen Dank für Ihr Interesse an O-TON.AT!

Sind Sie

JournalistIn? oder AussenderIn? ×

logo

O-TON.AT macht Presseaussendungen interaktiv und gibt JournalistInnen die Möglichkeit optimierte Inhalte für ihr Medium und ihre Zielgruppe zu bekommen.

O-TON.AT holt die Antworten auf Ihre Interviewfragen.

Gleichzeitig profitieren AussenderInnen von einer breiteren Veröffentlichung, da inhaltliche Streuungsverluste durch die gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen kompensiert werden.

VORTEILE FÜR MEDIEN


1. Wir liefern Ihnen kostenlose, multimediale Inhalte, die Sie in Ihr Medium integrieren können.

2. Sie haben die Möglichkeit uns vorab Fragen für die von uns besuchten Veranstaltungen zu schicken, die wir stellvertretend für Sie stellen. So bekommen Sie garantiert die Inhalte, die Sie für Ihr Medium benötigen.

3. Auf Wunsch können Sie mit O-TON.AT eine Exklusivvereinbarung treffen, damit die von Ihnen eingereichten Fragen auch nur auf Ihrem Medium erscheinen.

VORTEILE FÜR AUSSENDERINNEN


1. Wir analysieren Ihr Thema kostenlos auf seine Veröffentlichungswahrscheinlichkeit.

2. Wir geben Ihnen eine Geld-Zurück-Garantie auf die Reichweite, die wir Ihnen versprechen.

3. Wir machen aus Ihrer Presseaussendung einen tatsächlichen Mehrwert für JournalistInnen.

4. Wir machen Ihre Presseaussendung multimedial.

5. Wir objektivieren den Erfolg Ihrer Aussendung.

UNSERE KONTAKTDATEN


Welt

Speisinger Straße 21/1
A-1130 Wien
office [AT] o-ton.at
+43 699 1 3 977 377

O-TON.AT - News You Can Use