Demnächst auf O-TON.AT:

Opferschutzeinrichtungen schlagen Alarm : Hate Crime erkennen und entgegentreten

22.02.2019

rawpixel/Unsplash

Am Europäischen Tag der Kriminalitätsopfer zeigen ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit und der Weisse Ring Verbrechensopferhilfe auf, dass in ganz Europa Nachholbedarf bei der Bekämpfung von Hate Crime besteht. Hassmotivierte Gewaltverbrechen werden oft nicht als solche erkannt. Aufgrund des mangelnden Bewusstseins seitens der Behörden, Gerichte und Opfer gibt es eine hohe Dunkelziffer bei diesen Delikten. Dieter Schindlauer, Geschäftsführer von ZARA, führt aus, warum die Sichtbarkeit solcher Verbrechen notwendig ist:

„Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass Hassverbrechen Verbrechen sind, die ohne ausufernde Vorurteile nicht passiert wären. Darauf muss der Umgang sowohl mit TäterInnen als auch mit Opfern von solchen Verbrechen während des gesamten Verfahrens angepasst werden. Opfer brauchen besonderen Schutz und TäterInnen müssen gezielt von Wiederholungstaten abgehalten werden.“

Die EU Opferschutzrichtlinie (2012/29/EU) zählt Opfer von Straftaten mit Vorurteilsmotiv -hate crime- zum besonders schutzbedürftigen Personenkreis. Um aber tatsächlich Schutz zu bekommen, muss die Tatsache, dass hate crime vorliegt, zuerst erkannt, erhoben, dokumentiert und festgestellt werden. Dies ist sehr häufig noch nicht der Fall. Dieter Schindlauer plädiert für eine konsequentere Anwendung der Gesetzeslage:

„Es gibt eine rechtliche Regelung dazu, wir kennen den Unterschied zwischen anderen Verbrechen und Hassverbrechen. Bitte, liebe Polizei, liebe Staatsanwaltschaft, liebe Gerichte: Wenden Sie doch bitte das bestehende Recht so an, dass die Opfer von Hassverbrechen auch eine besondere Unterstützung bekommen. Dazu ist es notwendig, dass diese so früh wie möglich im Verfahren als solche erkannt werden...

Hintergrundinformationen und multimedialer Content zu diesem Thema!

Wir bitten um Verständnis, dass alle weiteren Angebote zu diesem Thema, nur für registrierte JournalistInnen zur Verfügung stehen und bitten Sie sich einzuloggen oder zu registrieren. Dieses Angebot ist für JournalistInnen kostenlos!

Jetzt kostenlos registrieren!

Vielen Dank für Ihr Interesse an O-TON.AT!

Sind Sie

JournalistIn? oder AussenderIn? ×

Montag, 25.03.2019

pfeile

Vielen Dank für Ihr Interesse an O-TON.AT!

Sind Sie

JournalistIn? oder AussenderIn? ×

logo

O-TON.AT macht Presseaussendungen interaktiv und gibt JournalistInnen die Möglichkeit optimierte Inhalte für ihr Medium und ihre Zielgruppe zu bekommen.

O-TON.AT holt die Antworten auf Ihre Interviewfragen.

Gleichzeitig profitieren AussenderInnen von einer breiteren Veröffentlichung, da inhaltliche Streuungsverluste durch die gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen kompensiert werden.

VORTEILE FÜR MEDIEN


1. Wir liefern Ihnen kostenlose, multimediale Inhalte, die Sie in Ihr Medium integrieren können.

2. Sie haben die Möglichkeit uns vorab Fragen für die von uns besuchten Veranstaltungen zu schicken, die wir stellvertretend für Sie stellen. So bekommen Sie garantiert die Inhalte, die Sie für Ihr Medium benötigen.

3. Auf Wunsch können Sie mit O-TON.AT eine Exklusivvereinbarung treffen, damit die von Ihnen eingereichten Fragen auch nur auf Ihrem Medium erscheinen.

VORTEILE FÜR AUSSENDERINNEN


1. Wir analysieren Ihr Thema kostenlos auf seine Veröffentlichungswahrscheinlichkeit.

2. Wir geben Ihnen eine Geld-Zurück-Garantie auf die Reichweite, die wir Ihnen versprechen.

3. Wir machen aus Ihrer Presseaussendung einen tatsächlichen Mehrwert für JournalistInnen.

4. Wir machen Ihre Presseaussendung multimedial.

5. Wir objektivieren den Erfolg Ihrer Aussendung.

UNSERE KONTAKTDATEN


Welt

Speisinger Straße 21/1
A-1130 Wien
office [AT] o-ton.at
+43 699 1 3 977 377

O-TON.AT - News You Can Use