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Soziale Kluft in der Demokratie: Ökonomische Ungleichheit schließt aus und behindert Partizipation

04.03.2020

Nathan Dumalo/unsplash.com

Eine Mehrzahl der ökonomisch schwächsten ÖsterricherInnen hat den Eindruck, dass ihre Stimme im politischen System nichts zählt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SORA.

Demnach halten 94 Prozent des ökonomisch stärksten Drittels der ÖsterreicherInnen die Demokratie für das beste Regierungssystem. Im ökonomisch schwächsten Drittel glauben das hingegen nur 79 Prozent. Noch deutlicher wird der Unterschied zwischen den Gruppen bei der Frage, ob das politische System gut funktioniert: Diese Frage beantworten zwei Drittel der ökonomisch Stärksten mit ja, aber nur jeder oder jede Dritte unter den ökonomisch Schwächsten mit ja. Nicht zuletzt wirkt sich diese unterschiedliche Wahrnehmung auch auf die politische Beteiligung der Menschen aus. Martina Zandonella, Sozialwissenschafterin vom SORA-Institut sagt diesbezüglich:

„Wenn wir uns anschauen, wer sich in den letzten fünf Jahren in keinster Weise an politischen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt hat, dann sehen wir, dass das nur drei Prozent in diesem ökonomisch stärksten Drittel sind, aber es sind 21 Prozent in dem ökonomisch schwächsten Drittel. Wir haben die Menschen auch gefragt – es ist eine Erhebung aus dem letzten Herbst, die kurz vor der Nationalratswahl stattgefunden hat– ob sie zur Wahl gehen. Da sehen wir auch hier wieder zentral, dass das sehr stark mit der ökonomischen Sicherheit zusammenhängt. Wir sehen, dass im oberen ökonomischen Drittel nur 17 Prozent der Menschen nicht zur Wahl gegangen sind.  Im ökonomisch schwächsten Drittel sind es 41 Prozent. Also es ist ein wirklich großer Prozentsatz in diesem unteren ökonomischen Drittel der Gesellschaft, der jetzt schon nicht mehr an Wahlen teilnimmt...

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