
Österreich will den Stromverbrauch bis 2030 bilanziell vollständig aus erneuerbaren Quellen decken. Der aktuelle EAG-Monitoringbericht der E-Control zeigt vor allem bei der Photovoltaik weiter kräftiges Wachstum: Allein 2025 kamen 1.603 Megawatt Leistung dazu. Bei der Windkraft waren es 129 Megawatt, bei Laufkraftwerken 17 Megawatt. Alfons Haber, Vorstand der E-Control:
„Die installierte Leistung ist sehr gut vorangeschritten und wir haben im Vergleich zu 2020 eine Summe von über zehntausend Megawatt gehabt. Was schon eine interessante Zahl ist: Die Summe der installierten erneuerbaren Erzeugungsanlagen liegt bei über fünfundzwanzigtausend Megawatt im Verhältnis zu sechsunddreißigtausend Megawatt einer gesamten installierten Kraftwerksleistung in Österreich. Und das ist natürlich schon ein sehr, sehr hoher Anteil.“
Entscheidend ist allerdings nicht nur, wie viel Leistung installiert ist, sondern auch, wie viel Strom die Anlagen tatsächlich erzeugen. 2025 kamen aus erneuerbaren Quellen inklusive Pumpspeichern rund 60.200 Gigawattstunden. Die Photovoltaik steigerte ihre Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um gut 28 Prozent auf 9.809 Gigawattstunden. Bei der Windkraft ging die Stromproduktion dagegen um gut sieben Prozent zurück:
„Im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Stromerzeugungen und den Erzeugungstechnologien haben wir gesehen, dass im Jahr 2025 hier die Wasserkraft stark zurückgegangen ist. 2024 hatten wir einen statistischen Höchstwert der Erzeugung, eben auch aus Wasserkraft, aber auch aus erneuerbaren Energien. Damals hatten wir einen erneuerbaren Energieanteil noch von vierundneunzig Prozent...