Die Spitzenvertreter der
österreichischen Busunternehmer haben bei ihrer Sitzung am 22. April 2008 in
Kärnten Zwischenbilanz zum Verlauf der Kampagne "Nein zur LKW Maut für den
Bus" bezogen. Die aktuelle politische Diskussion über die Verdoppelung der
derzeitigen LKW Maut bestätigt neuerlich den Handlungsbedarf der
Busunternehmer. Völlig zu Unrecht trifft die LKW Maut auf Autobahnen weiterhin
die österreichische Buswirtschaft und damit die Fahrgäste. Jene Menschen, die
auf die Benützung ihres eigenen Fahrzeuges verzichten und auf den Bus als
ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternative setzen, werden durch die LKW
Maut bestraft. 50 Millionen Fahrgäste und 1.300 österreichische Busunternehmer sind
betroffen. Dabei ist gerade der Bus das klimafreundlichste Verkehrsmittel, wie
Karl Molzer, der Fachverbandsobmann der österreichischen Busunternehmer, erklärt.
"Die Ökobilanz ist zu hundert Prozent die beste. Wir sind neunmal besser als jeder PKW und zweimal besser als die Bahn. Je mehr Leute im Bus fahren desto besser. Wir sind auch das sicherste Verkehrsmittel überhaupt, aber wir werden geprügelt."
Mit 1 Mai 2008 wir die LKW Maut auf Autobahnen seit dem vergangenen Jahr ein weiteres Mal erhöht. Die im Juli 2007 um 19 % gestiegene LKW Maut wird nun um 2,2 % angehoben. Die österreichische Buswirtschaft sowie die Fahrgäste kommen aufgrund der fehlenden Differenzierung zwischen LKW und Bussen wieder "unter die Räder"...