Österreich hat im Laufe der Zeit eine hohe
wissenschaftliche Kompetenz im medizinischen Bereich hervorgebracht. Das hat
Karl Blecha, Präsident des Österreichischen Pensionistenverbandes, heute
betont. Er kritisiert jedoch, dass das Vertrauen gerade von älteren Menschen in
eine fehlerfreie Behandlung in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Auch
Robert Fischer, Leiter des Karl-Landsteiner-Institutes für Patientensicherheit,
sieht daher dringenden Handlungsbedarf, um die Qualität der österreichischen
Spitäler wieder zu steigern:
„Wir gehen davon aus, dass es für alle Patienten, besonders für ältere, von besonderer Bedeutung ist, dass die Qualität der Betreuung gewährleistet sein muss. Jeder muss sicher sein, dass die Betreuung bei Beschwerden welcher Art auch immer jedenfalls Qualitativ einen hohen Standard haben muss!".
Die [[Weltgesundheitsorganisation]] WHO hat daher ein computergestütztes Programm erstellt, mit dem erstmals eine europaweite einheitliche Qualitätsmessung der Spitäler möglich ist. Roland Schlesinger, WHO-Koordinator für Österreich, zu den Details:
„Das Programm PATH ist ein Instrument, welches von der WHO entwickelt worden ist, zur Messung der Qualität in Spitälern in Europa...