AK
Präsident Tumpel verlangte heute vom Wirtschaftsministerium ein unmittelbares
Handeln in der österreichischen Preisschlacht. Der direkte Vergleich mit Deutschland
ergibt, dass die Österreicher für ihre Lebensmittel tiefer in die Tasche
greifen müssen. Das Ziel der Arbeiterkammer ist eine umgehende und umfangreiche
Überprüfung bzw. Erhebung der österreichischen Firmen, um der Ursache der
Preistreiberei auf den Grund zu gehen. AK Präsident Tumpel dazu:
„Es ist jetzt wirklich ein unmittelbares Handeln angesagt. Die Menschen zahlen Monat für Monat diese erhöhten Preise, was dazu führt, dass insgesamt in der Geldbörse weniger übrig bleibt. Es muss unmittelbar mit den konkreten Erhebungen bei den Firmen begonnen werden muss. Es hat keinen Sinn unverbindliche Anhörungen durchzuführen, hier müssen jetzt konkrete Schritte gesetzt werden."
Die Arbeiterkammer betreibt Ursachenforschung im Bereich der so genannten preiswerten Lebensmittel (Erdäpfel, Milch, Butter etc.), da diese im Vergleich mit Deutschland hierzulande drastisch teurer sind.
„Wir haben wieder eine Untersuchung gemacht: Einen Vergleich Wien, Passau, Köln. Dort zeigt sich eindeutig, dass die preisgünstigen Waren, auf die Menschen mit besonders geringen Einkommen angewiesen sind, in Österreich deutlich teurer sind als in der Bundesrepublik...