
400.000 Menschen sind momentan arbeitslos. Trotz
Wirtschaftswachstum von 1,8% rechnet das
Wirtschaftsförderungsinstitut bis 2014 mit insgesamt 530.000
Arbeitslosen. Für dem Bauernbund liegt die einzige Chance diesen
Anstieg zu verhindern, im Kauf heimischer Produkte. Fritz Grillitsch,
Präsident des Bauernbundes, hat ausgerechnet wieviele Jobs durch den
Kauf österreichischer Waren geschaffen werden können:
„Wenn zehn Prozent mehr heimische Produkte gekauft werden, dann
bringt das 10.000 Arbeitsplätze mehr. Das ist in einer Zeit wie
heute, bei steigender Arbeitslosigkeit besonders wichtig. Also wollen
wir die Menschen darauf aufmerksam machen."
Auf der Homepage
www.heimischkaufen.at
werden Produkte gelistet, deren Produktion Arbeitsplätze in
Österreich sichert. Derzeit hat die Initiative 15 Partner wie etwa
Schirnhofer, Kärntermilch oder Murauer Bier. In Zukunft soll den
österreichischen Konsumenten auch direkt in den Geschäften über
Pickerl auf Produkten die Entscheidung erleichtert werden. Johannes
Abentung, Direktor des Österreichischen Bauernbundes über das
Kennzeichnungssystem:
„Der Sticker ist nach dem Ampelsystem gehalten. Grün bedeutet,
dass das Hauptprodukt in Österreich produziert und verarbeitet
wurde. Gelb bedeutet, dass es entweder nicht hier produziert oder
verarbeitet wurde...