
Ein Durchbruch in der internationalen Medizintechnik bringt wesentliche Erleichterungen für Menschen mit einem Herzschrittmacher. Die neueste Generation dieser Geräte funktionieren auch bei einer Magnet-Resonanz-Therapie (MRT) und lassen dadurch einen präzisen Blick in das Herz und die Lunge der Schrittmacher-Träger zu. Österreichische Mediziner der LKHs in St.Pölten und Graz haben erstmals weltweit diesen MRT-sicheren Schrittmacher der 2. Generation implantiert. Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg:
"Der Vorteil des neuen Schrittmachersystems ist, dass Patienten, die Träger eines derartigen Systems sind zur Gänze in eine MR-Untersuchung gezogen werden können. Im Gegensatz zum Vormodell, wo die Region zwischen Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule-Ende, ausgeschlossen war."
Erstmals in der Geschichte der modernen Medizin ist es nun möglich, die bei Schrittmacher-PatientInnen oft besonders wichtigen MR-Scans des Herzens, sowie die unkomplizierte MR-Untersuchung zum Beispiel der Lunge oder bestimmter Bereiche der Wirbelsäure durchzuführen. Rund 75 Prozent der HSM-Träger benötigen zumindest eine MR-Untersuchung. Für Dr. Harald Mayr ist das aber nicht der einzige Vorteil dieser neuen Generation:
"Dieser Schrittmacher hat noch dazu die Möglichkeit das Herz optimal auch elektronisch zu versorgen. Das heißt, er verhindert das unnötige Schrittmacher-Stimulationen im Herzen abgegeben werden, er kann auch bei Belastung eine koordinierte Funktion des Herzens sicherstellen. Und er hat auch die Möglichkeit den Lungenwiderstand festzustellen - und damit auch feststellen ob Patienten Wasser ansammeln im Sinne einer Herzschwäche...
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