

Der aktuelle österreichische Arbeitsklima Index mit dem Schwerpunkt Frauen zeigt, dass sich 42% der heimischen Arbeitnehmerinnen beim Einkommen "gelegentlich" bis "sehr häufig" gegenüber ihren männlichen Kollegen als benachteiligt einschätzen. Besonders drastisch zeigt sich die Situation der 30.000 alleinerziehenden Frauen, die im Handel tätig sind: "80% kommen mit dem Einkommen nur sehr schwer und 14% gar nicht mehr aus" so Mag. Daniel Schönherr, Sozialforscher vom SORA-Institut. Unabhängig vom Geschlecht werden 25% der getätigten Überstunden nicht bezahlt, damit entgehen den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen insgesamt 2,7 Mrd. Euro. Auch was Beförderungen angeht, sieht sich rund ein Drittel der unselbstständig arbeitenden Frauen übergangen. Weiters fühlen sich 27% bei der Jobvergabe nach einer Bewerbung und 26% bei der Übertragung von Verantwortung in der Arbeit benachteiligt. 24% sind der Meinung, dass ihre Arbeit zu wenig geschätzt wird und fast ein Drittel hat schon persönlich Diskriminierung oder Belästigung in Form von abfälligen Bemerkungen und körperlichen Übergriffen im Job erfahren. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek dazu:
"Die zentralen Ergebnisse des Arbeitsklima Index sind, dass jede zweite Frau, die befragt wurde, mit ihrem Einkommen unzufrieden ist. Das heißt, der Weg der eingeschlagen wurde, Einkommensgerechtigkeit zu fordern, für gleiche und gleichwertige Arbeit auch gleichen Lohn für Männer und Frauen zu fordern, wo ich mich vor vier Jahren auf den Weg gemacht habe, schon viele Partner und Partnerinnen gefunden habe, das ist der richtige Weg...
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