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"Finanzielles Aus" bei Medizinstudierenden: Klinisch-Praktisches Jahr drängt Studierende ins Ausland

05.08.2014

Martin Büdenbender / pixelio.de

JedeR Vierte Medizinstudierende geht für das letzte Ausbildungsjahr, dem Klinisch-Praktischen Jahr ins Ausland. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Österreichischen HochschülerInnenschaft der Med Wien. Grund dafür sind mangelnde soziale Absicherung, hohe Arbeitszeitbelastung und die zusätzliche fehlende Aufwandsentschädigung in Österreich. Seit 04.08.2014 ist das neue KPJ in Wien in Kraft, Graz und Innsbruck folgen. Die Arbeitszeiten wurden im Rahmen der neuen Regelungen erhöht. Studierende müssen nun 48 Wochen, mit jeweils 35 Wochenstunden im Krankenhaus verbringen. Die Hochschüler_innenschaften der Med Wien, der Med Graz, der Med Innsbruck und die Bundesvertretung schlagen nun Alarm: Durch die Probleme des heimischen KPJ werden Studierende gezwungen, sich zu verschulden, ihr Studium zu verzögern oder ins Ausland abzuwandern. Dies zeigt auch die aktuelle Umfrage, so Sarah Schober von der ÖH Med Wien:

„62,5 % der Studierenden der Medizinischen Universität Wien geben an einen Verdienstentgang durch das KPJ hinnehmen zu müssen. Im Mittel nehmen sie einen Verdienstentgang von 370 Euro hin. 49% geben an, durch das KPJ eine finanzielle Mehrbelastung zu haben. Im mittel sind das 270 Euro pro Monat. Wenn man den Verdienstentgang und die finanzielle Mehrbelastung summiert, so haben ungefähr 78% eine Netto-Belastung von 468 Euro pro Monat. Eine Mehrbelastung, die allein durch das Klinisch-Praktische Jahr entstanden ist. Auch das Beihilfensystem das bisher besteht, scheint nicht die Bedürfnisse der Medizin-Studierenden abzudecken. Es ist schlichtweg nicht ausgelegt zu unterstützen, die 1680 Stunden Anwesenheit verlangt. Nur 30% der Studierenden, die bei unserer Erhebung teilgenommen haben, beziehen eine Studienbeihilfe von im Mittel 143 Euro...

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