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'Lange Wartezeiten und Unsicherheit für PatientInnen': Private Gesundheitszentren als Alternative

20.02.2017

© Robin Consult / Lepsi


Nirgendwo auf der Welt lassen sich so viele Menschen im Krankenhaus behandeln, wie in Österreich. Aber auch bei Kassenärzten klagen PatientInnen über eine  „drei-Minuten-Medizin“. Viele klagen also über lange Wartezeiten oder Akkord-Abfertigung. Patientenombudsmann Franz Bittner von der Wiener Ärztekammer ortet große Problemstellen im österreichischen Gesundheitssystem:

„Bei Knie- und Hüftoperationen bewegen sich die Wartezeiten für Versicherte ohne Privatversicherung mittlerweile zwischen 15 und 24 Monaten. Mit Privatversicherung bekomme ich das wesentlich schneller. Auch im Bereich der Computertomographie und Magnetresonanztomographien haben wir Wartezeiten zwischen drei und fünf Monaten, wobei Krebspatientinnen und -patienten vorgezogen werden. Die Sozialversicherung trägt meiner Meinung nach an dieser Misere Mitschuld. Der Vertrag mit der Wirtschaftskammer ist sehr schlecht. Er bevorzugt die betreffenden Institute ökonomisch, weil sie genügend Zeit haben PrivatpatientInnen dran zu nehmen, die KassenpatientInnen werden aber eindeutig benachteiligt.“

Der Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer führt diese Probleme auf das Mischsystem im Österreichischen Gesundheitswesen zurück. Weltweit ist es üblich, dass die Systeme entweder über Sozialversicherungen oder über Steuern finanziert werden. Österreich und Griechenland bilden die Ausnahme, hier wird eine Mischform aus Beidem praktiziert, was laut Pichlbauer zu schwer auflösbaren Interessenkonflikten führt. Welche Blüten die widersprüchlichen Anreize im heimischen Gesundheitssystem treiben, erklärt Pichlbauer anhand eines Beispiels: Es geht um einen Patienten mit einer Warze:

„International wäre dieser Patient am besten versorgt, indem er in die Apotheke geht, sich eine Tinktur kauft und die Warze behandelt...

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