Der Anteil des geförderten Ökostroms am gesamten Stromverbrauch in Österreich ist im Jahr 2016 weiter angestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2015 hat sich der Anteil 2016 von 16 Prozent auf 16,7 Prozent erhöht. Das geht aus dem neuen Ökostrombericht der Regulierungsbehörde E-Control hervor, der heute, Mittwoch, präsentiert wurde. Die größten Anstiege gab es vor allem im Bereich der Kleinwasserkraft und der Sonnenenergie. Dr. Wolfgang Urbantschitsch, LL.M., Vorstand Energie-Control Austria, über die Ergebnisse:
„Wir haben den Anteil an gefördertem Ökostrom im vergangenen Jahr in Summe von 16 Prozent auf 16,7 Prozent erhöhen sehen. Das heißt, wir haben eine siebenprozentige Steigerung von 9168 Gigawattstunden (GWh) auf 9770 Gigawattstunden. Die gesamte Stromabgabe an den Endverbraucher betrug im Jahr 2015 57.417 GWh und 2016 waren es schon 58.335 GWh. Die größten Steigerungen haben wir im Bereich Kleinwasserkraft gesehen und auch Sonnenenergie. Die Stromerzeugung aus Kleinwasserkraft erhöhte sich aufgrund besserer Wasserführung im Vergleich zum Jahr 2015 um 17 Prozent auf 1.772 GWh. Also da haben wir eine deutliche Steigerung der Stromproduktion sehen können. Bei der Photovoltaik haben wir auch eine Steigerung von 15 Prozent sehen können. Windkraftanlagen haben zusätzlich sieben Prozent mehr Storm erzeugt und es zeigt sich, dass der Trend der vergangenen Jahre, gerade was die rohstoffunabhängigen Anlagekategorien betrifft, sich weiter fortgesetzt hat. Diese Anlagen sind mit diesem Hintergrund sehr erfolgreich.“
Die Ökostromförderkosten beliefen sich im Jahr 2016 für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 KWh bei rund 120 Euro...