Der historische Sieg "der neuen Volkspartei" bei der Nationalratswahl 2017 mit 31,5 Prozent bringt auch für den Bauernbund zusätzliche Mandate. So konnten die Landesbauernbünde durch einen erfolgreichen Wahlkampf ihre Mandate von 13 auf 16 ausbauen. Damit sind die Bundesländer Kärnten, Steiermark, Burgenland, Salzburg und Vorarlberg künftig mit einem Mandat im Nationalrat vertreten. Tirol stellt nun zwei Abgeordnete, Oberösterreich drei und Niederösterreich sogar sechs. Bauernbund-Präsident Georg Strasser zeigt sich zufrieden mit dem Wahlergebnis:
„Wenn man sich die ÖVP-Gewinne in Summe anschaut, dann kann man feststellen, dass es in 39 der regional-Wahlkreisen zu einem Zugewinn gekommen ist. Das sind 93 von 94 politischen Bezirken, wo die neue Volkspartei dazugewonnen hat und in allen Landeshauptstädten. Im Burgenland konnte der Abstand zur SPÖ auf 212 Stimmen vermindert werden, in Kärnten gibt es den größten Zuwachs mit 11,6 Prozent. In Niederösterreich haben wir das beste absolute Ergebnis mit 384.000 Stimmen, in Oberösterreich sind wir das erste mal seit 2002 vor der SPÖ in den Nationalratswahlen. In Salzburg konnte die Mandat-Anzahl verdoppelt werden und in der Steiermark sind wir von Platz drei auf Platz eins gesprungen. In Tirol konnte das beste Landesergebnis erbracht werden und in Vorarlberg wurden in allen Bezirken über 7 Prozent dazugewonnen. In Wien konnten wir zudem die FPÖ überholen und sind jetzt auf Platz zwei. Das heißt in Zukunft werden aus den Reihen des Bauernbunds 16 Mandatare und Mandatarinnen mit im Parlament sein und wir gehen damit wirklich gestärkt in die neue Gesetzgebungsperiode.“
Für den Bauernbund ist es in Zukunft wichtig, dass Themen, wie die Verhandlungen über das EU-Budget von 2021-2027 und damit auch des EU-Agrarbudgets sowie die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, bestmöglich aufgearbeitet werden...