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Pflegereform in Österreich: Fünf Forderungen an den Sozialminister

22.01.2020

Dominik Lange

Pflege und Betreuung zählen in Österreich zu den größten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Laut Statistik Austria bezogen allein im Jahr 2018 459.333 Personen ein Bundespflegegeld, wobei sich der Jahresaufwand auf rund 2,62 Mrd. Euro belief. Aufgrund demografischer Veränderungen wird die professionelle Pflege künftig immer wichtiger, viele BürgerInnen sind schon heute mit der Pflege ihrer Angehörigen überfordert. Es braucht also eine Pflegereform, doch die kostet Geld. Derzeit gibt Österreich nur 1,1 Prozent des BIP für Pflege aus, was im OECD-Vergleich nicht einmal einem Drittel von Finnland oder Schweden entspricht. Dabei machen erst Investitionen in die professionelle Pflege diesen Berufsstand attraktiv. Silvia Rosoli von der AK Wien, Schwerpunkt Pflegepolitik, erklärt, wieso man sich vor Investitionen in diesem Bereich nicht fürchten sollte:

„Abgesehen von unserer moralischen Verantwortung, Menschen ein würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen, sind Investitionen in soziale Dienstleistungen volkswirtschaftlich immer sinnvoll. Wir wissen aus einer WIFI-Studie aus dem Jahr 2017, dass von 100 Euro, die in die Pflege investiert werden, 70 Euro in Form von Steuern und Abgaben wieder in die öffentlichen Haushalte zurückfließen. Wir wissen, Pflege ist eine Wachstumsbranche – ihr Ausbau stärkt den ländlichen Raum und ist ebenso nachhaltig wie Investitionen in den Klimaschutz. Und das Positive daran: Investitionen in die Pflege entlasten Angehörige und das sind vor allem Frauen. “

Es gilt also auf lange Sicht, von einem familienbasierten System zu einem System zu kommen, das auf professioneller Pflege basiert. Neben den fehlenden Geldern macht der Pflege auch ein akuter Personalmangel zu schaffen...

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